Veranstaltungen 

Ausstellung 29. Oktober bis 7. November 2021


„Das Fremde in der Isolation“

Eröffnung am Freitag, 29. Oktober 2021 ab 19h.


Künstler*innen:

Dan Istrate (Rumänien), Dana Fabini (Rumänien), Ellen Muck (Deutschland), Gudrun Näkel (Deutschland), Letitia Gaba (Rumänien), Miyuki Ichijo (Japan), Naomi Shigeta (Japan), Norbert Goertz (Deutschland), Seiko Matsushita (Japan), Shiori Watanabe (Japan)


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:

https://www.calameo.com/read/002962320186da8697920

„Die Isolation - Das Fremde“


Ausstellung von japanischen, rumänischen und deutschen Künstler*innen


Eröffnung: 

Fr. 29. Oktober 2021, 19 Uhr


Dauer: 

29.Oktober - 7. November 2021


Öffnungszeiten:

Sa + So  30.+31. Oktober 2021 von 14 -20 Uhr


Sa + So   6.+ 7. November von 14-20 Uhr


Künstler*innen:

Dan Istrate (Rumänien), Dana Fabini (Rumänien), Ellen Muck (Deutschland), Gudrun Näkel (Deutschland), Letitia Gaba (Rumänien), Miyuki Ichijo (Japan), Naomi Shigeta (Japan), Norbert Goertz (Deutschland), Seiko Matsushita (Japan), Shiori Watanabe (Japan)


Durch das Coronavirus gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Thema „Isolation“ erneut gesellschaftliche Relevanz – und das weltweit. Im Bestreben diese Pandemie einzudämmen, erlebten und erleben wir hautnah was Isolation bedeuten kann. Voneinander getrennt, sind die Menschen auf sich zurückgeworfen. 

Für Manche bedeutet diese Situation Stillstand und Lähmung, Andere erleben diese Zeit auch als Raum, in dem sie ihr kreatives Potenzial neu entdecken und entfalten können.


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Durch das Coronavirus gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Thema „Isolation“ erneut gesellschaftliche Relevanz – und das weltweit.

Im Bestreben diese Pandemie einzudämmen, erlebten und erleben wir hautnah was Isolation bedeuten kann. Voneinander getrennt, sind die Menschen auf sich zurückgeworfen. Für Manche bedeutet diese Situation Stillstand und Lähmung, Andere erleben diese Zeit auch als Raum, in dem sie ihr kreatives Potenzial neu entdecken und entfalten können.


Der Begriff „Isolation“ ist nicht nur vielschichtig, sondern im besonderen Maße ambivalent. So kann beispielsweise Isolation einerseits Schutz bedeuten, andererseits kann sie als Bedrohung wahrgenommen werden.

Schützen wir uns vor dem Fremden, oder benötigen wir das Fremde für unsere Entwicklung? Wieviel Schutz ist nötig? Wieviel Offenheit?

In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns auf der Suche nach unserer Identität.


Die Künstler*innen setzen sich in den hier gezeigten Arbeiten mit diesen Fragen auseinander, ohne sie beantworten zu wollen.

Zur Ausstellung in Köln sind neben Künstler*innen aus Deutschland, Künstler*innen aus Japan und Rumänien eingeladen und zeigen Bilder und Objekte.


Alle drei Länder haben in ihrer Geschichte Phasen der Isolation erlebt, wenn auch in jeweils völlig unterschiedlicher Art und Weise.

Nach der NS Diktatur war Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg über vierzig Jahre lang in zwei Staaten geteilt: Ost- und Westdeutschland. Die Menschen auseinandergerissen, Familien und Freundschaften erlebten eine Trennung, die teilweise jahrzehntelang fast unüberwindbar blieb. Im Gegensatz zum Westen lebten die Menschen im Osten außerdem weitgehend isoliert von der Welt außerhalb der Grenzen ihrer Staatsraison. Diese Unterschiede wirken bis heute in vielen Bereichen nach, auch im Selbstverständnis der Menschen und ihrer Identität.

Japan erlebte in der Zeit von 1603 bis 1867 eine über 260 Jahre währende sog. Landabschließung, eine selbst gewählte Isolation als Schutz vor europäischer Bevormundung und des Einflusses des Christentums. Die Insellage des Landes begünstigt auch heute noch isolatorische Tendenzen. Man spricht im Hinblick auf die japanische Gesellschaft von einer geschlossenen Gesellschaft. Trotz westlicher Einflüsse bleiben die eigenen Codes bestimmend für das Selbstverständnis der japanischen Gesellschaft.

In der Zeit von 1965 bis 1989 entwickelte sich Rumänien unter dem Autokraten Nicolae Ceausescu von der sozialistischen Volksrepublik zu einem Polizeistaat, in dem Einschüchterung, Beschränkung als Lebensprinzip und politischer Fanatismus als Methoden der Gehirnwäsche das Leben bestimmte. 


Ohne Anpassung ist ein Leben in der Isolation, ist die Fremdheit im eigenen Land unausweichlich.


Die Halle Zollstock ist seit ihrer Gründung 2011 ein Kommunkationsort, Ein Raum für Kunst und Kommunikation - Verbindendes.


Es ist geplant ist diese Ausstellung auch in Tokyo (Japan) und Cluij Napoka (Rumänien) zu zeigen.


mit freundlichen Grüßen

Ellen Muck

VERNETZT


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